18. Mai 2026
- 18. Mai
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SchülerInnen aus Włodawa, Freiwillige vom Polin, dem Museum der Geschichte der polnischen Juden aus Warschau, und Angehörigen der Familie Weiler aus Deutschland haben gemeinsam vier neue Gedenksteine aufgestellt.

Die Veranstaltung
In der ehemaligen Synagoge von Włodawa wurden die Biografien der Familien Huberman und Brandstätter vorgestellt. Beide Familien lebten in Włodawa und wurden im Oktober 1942 in das zehn Kilometer entfernte Sobibór verschleppt.

Anschließend stand das Schicksal der Familie Biskubicz im Mittelpunkt. Sie lebte in Hrubieszów. Die Eltern mit ihren zwei Kindern sowie eine Großmutter wurden im Juni 1942 nach Sobibór verschleppt. Der Sohn Jakob wurde zur Arbeit in der Mordstätte bestimmt und konnte am 14. Oktober beim Aufstand der Gefangenen fliehen. Sein Sohn Yecheal hatte für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung einen Brief geschrieben, der verlesen wurde.
Im Anschluss erzählten Angehörige der Familie Weiler aus Deutschland von ihrer Großtante Lina Weiler, die im Juni 1942 in Sobibór ermordet wurde.

Auf dem Weg nach Sobibor machten die TeilnehmerInnen Station auf dem Sportplatz von Włodawa. Dort wurden im Oktober 1942 etwa 5.000 Jüdinnen und Juden aus Włodawa und Umgebung zusammengetrieben und nach Sobibor verschleppt. Schülerinnen aus Włodawa haben einen Bericht von Sara Lustigman vorgelesen. Sie gehörte mit ihrer Schwester zu den Versammelten auf dem Sportplatz.

Im Gedenkweg in Sobibor wurden die Steine für die Familien Huberman, Brandstätter, Biskubicz sowie Lina Weiler aufgestellt.












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